Tanz doch mal im Regen

 

Dem schlechten wird vertraut und dem guten oft nicht geglaubt – Warum wir oft das Schlechte sehen

Hast du jemals bemerkt, dass wir Menschen oft das Schlechte glauben und das Gute skeptisch beäugen? Es scheint, als ob negative Nachrichten und pessimistische Einstellungen schneller Fuß fassen als positive. Aber warum ist das so? Ich habe ein paar Gedanken dazu, die vielleicht auch dir ein Schmunzeln entlocken.

Ein Blick in die Kindheit

Erinnerst du dich an Sätze wie „Wenn das so leicht wäre, würde es doch jeder machen“ oder „Man muss mit dem Schlimmsten rechnen“? Diese Glaubenssätze haben viele von uns schon in der Kindheit gehört. Unsere Erziehung prägt uns mehr, als wir vielleicht glauben wollen. Wenn uns ständig eingetrichtert wird, vorsichtig und skeptisch zu sein, dann nehmen wir diese Haltung auch ins Erwachsenenleben mit.

Die Macht der Medien

Medien spielen ebenfalls eine große Rolle dabei, wie wir die Welt sehen. Nachrichten sind oft negativ, weil schlechte Nachrichten Aufmerksamkeit erregen. Das ist ein einfaches Prinzip: „Schlechte Nachrichten= Einschaltquoten.“ Wenn wir ständig von Katastrophen, Kriegen und Krisen hören, prägt das unser Weltbild. Die Folge: Wir gewöhnen uns daran, dem Negativen mehr Gewicht zu geben.

Das Bildungssystem

Auch unser Bildungssystem trägt seinen Teil dazu bei. Oft wird der Fokus auf Fehler und Schwächen gelegt. Hast du jemals ein Schulzeugnis gesehen, bei dem die positiven Aspekte mehr hervorgehoben wurden als die negativen? Eher selten, oder? Wir lernen früh, dass Fehler und Misserfolge stärker betont werden als Erfolge.

Ein alltägliches Beispiel

Ich erinnere mich an ein Gespräch, das ich einmal mitbekommen habe. Zwei Menschen unterhielten sich: Eine fröhliche, weiche Stimme sagte: „Schau mal, was heute für ein schönes Wetter ist!“ Die Antwort kam prompt und eher grummelig: „Ach, morgen regnet es eh wieder.“ Kennst du solche Gespräche? Ich wette, du hast ähnliche Dialoge auch schon oft gehört oder sogar geführt. Aber warum machen wir das? Ist es, damit das Schöne etwas Besonderes bleibt? Wohl kaum.

Das Glas halb voll oder halb leer?

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir das Gute als selbstverständlich ansehen. Wenn die Sonne scheint, erwarten wir, dass sie das tut. Wenn es dann regnet, fällt uns das natürlich mehr auf. Es ist ein bisschen wie das berühmte Glas, das entweder halb voll oder halb leer ist. Unsere Einstellung macht den Unterschied.

Ein kleiner Gedankenanstoß

Dieser Blogpost soll kein Kritikpost sein. Vielmehr möchte ich dich einladen, deine eigene Haltung zu hinterfragen. Warum glauben wir oft dem Schlechten und zweifeln am Guten? Vielleicht ist es an der Zeit, unseren Gedankenradius zu erweitern und einen Rundumblick zu wagen. Stell dir vor, wie sich dein Leben verändern könnte, wenn du dem Guten mehr Glauben schenkst und das Schlechte nicht so ernst nimmst.

Lass uns die negativen Glaubenssätze hinterfragen und uns mehr auf das Positive konzentrieren. Wer weiß, vielleicht entdecken wir so, dass das Leben viel mehr schöne Momente bereithält, als wir bisher geglaubt haben.

In diesem Sinne: Schau mal, was heute für ein schönes Wetter ist! Und falls es morgen regnet, schnapp dir einen Regenschirm und genieße den Tag trotzdem. Denn am Ende liegt es oft an uns selbst, wie wir die Welt sehen.

Dein Jörn

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